#115 Warum energieeffiziente Edge-Computing-Architekturen entscheidend für KI im Körper sind — mit Dr. Ciamak Abkai
Shownotes
Timeline:
- 00:00 - 00:26 Intro
- 00:26 - 01:39 Einführung in das Thema
- 01:39 - 02:59 Vorstellung Dr. Ciamak Abkai und Precisis GmbH
- 02:59 - 06:47 Was sind Implantate und wie funktionieren aktive medizinische Implantate?
- 06:47 - 10:01 Hirnschrittmacher und Anwendung bei Epilepsie (Funktionsweise, Krankheitsbilder)
- 10:01 - 12:34 Technologische Grundlagen und therapeutische Ansätze (Stimulation, Neuroplastizität)
- 12:34 - 15:19 Energieeffizienz und Edge Computing im Implantat
- 15:19 - 17:21 Mini-Computer im Körper und technische Architektur
- 17:21 - 20:44 Einsatz von KI in Planung und Diagnose (MRT, EEG, Fokusbestimmung)
- 20:44 - 23:14 KI im Implantat: Mustererkennung und responsive Stimulation
- 23:14 - 25:37 Zukunftsperspektiven und Grenzen der Implantat-Innovation
- 25:37 - 29:18 Technologische Treiber (Chips, Batterien, Consumer Electronics Einfluss)
- 29:18 - 30:45 Herausforderungen in der Medizintechnik (Sicherheit, Zulassung, Robustheit)
- 30:45 - 32:44 3 Dinge zum Merken
- 32:44 - 34:11 Empfehlung zum Weiterlesen
- 34:25 - 34:46 Outro
Weitere Informationen zum Gast:
Dr. Ciamak Abkai https://www.linkedin.com/in/dr-ciamak-abkai-0b190781/
Precisis GmbH https://precisis.de
Empfehlung:
"Fast Innovation" von Michael George - https://amzn.eu/d/009Lk5vm
Weitere Informationen zum Host (Jan Veira):
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:04: Liebe Hörerinnen,
00:00:27: liebe Hörern.
00:00:30: Wenn wir hier im Podcast über Innovationen und Digitalisierung und KI reden, dann gibt's da ganz viele Themen.
00:00:39: Für mich persönlich ist ein Feld wo ich ja es eigentlich total spannend finde sich mit zu beschäftigen und ich manchmal das Gefühl habe da beschäftige ich mich hier im podcast und generell vielleicht viel zu wenig damit.
00:00:50: Ist so dieser ganze Bereich der Medizin mit all ihren Facetten, weil in meiner Wahrnehmung ist das eigentlich ein Bereich wo wahnsinnig viel passiert ist und passieren wird.
00:01:04: Und wo glaube ich der Fortschritt dessen was da möglich ist gigantisch ist?
00:01:07: Und ja zumindest in meinem persönlichen Umfeld oder in meiner Bubble wird er irgendwie Verraschend wenig drüber geredet.
00:01:14: Und darum finde ich es total toll und ich glaube total lohnenswert, dass wir da heute mal auf einen kleinen Teilaspekt das ein bisschen genauer hinschauen.
00:01:24: Ich habe einen total spannenden Newscase gefunden, der auch einen gewissen technischen Tiefgang mit sich bringt den ich sehr interessant finde.
00:01:32: Und find's total cool dass ich heute eine Folge machen darf in der es darum geht sich ein bisschen mit einer energieeffizienten Edge Computing Architektur auseinanderzusetzen.
00:01:43: wenn sie sich jetzt fragen was ist das?
00:01:45: Lernen wir gleich und wir uns die Frage stellen warum das So wichtig ist solche Architekturen und solche Ansätze zu haben, um KI in den Körper zu bringen.
00:01:54: Also es ist eine total spannende Frage!
00:01:57: Und es geht eigentlich darum wenn man das größere anschaut heute wie neue Medizin Innovationen mit KI eigentlich überhaupt möglich werden?
00:02:05: Ich konnte einen so echten Mettec-Enthusiasten gewinnen der für dieses Themenfeld brennt und der auch schon einige Zeit ja in diesem MetteC Bereich unterwegs ist.
00:02:17: ein gewisses Urgestein hier.
00:02:19: Mein heutiger Gast ist Dr.
00:02:21: Siamak Abkai, er ist Vice-President Innovation und Development bei der Precise GmbH.
00:02:28: Sia Mak, ja herzlichen Dank dass du heute Zeit hast und unseren spannenden Einblick geben müsst!
00:02:34: Ja hallo Jan und auch Hallo die Zuhörer.
00:02:38: es ist mir eine große Freude das ich heute dabei sein darf.
00:02:41: Ja, du ist hier mal.
00:02:43: Ich glaube es gibt heute ganz viel zu diskutieren und ganz viel Zu lernen.
00:02:47: aber bevor wir das machen Das ist immer nochmal ein Schritt zurück gehen magst du so ein paar Worte zu dir sagen.
00:02:52: wer bist Du was ist so dein dein werde gang Und was macht ihr auch bei präzises?
00:02:59: Ja kann ich versuchen du hast es ja schon so schön eingeleitet.
00:03:03: Ich habe mich schon immer ja seitdem ich so ein junger bub war Für die medizintechnik interessiert und bin da auch direkt eingestiegen eigentlich schon in der Schulzeit, habe ich da schon Gastvorlesungen und so weiter besucht.
00:03:19: Und ich fand das immer sehr faszinierend an dieser Schnittstelle Medizin also da wo eigentlich die Ärzte sind und die Technik wo Ingenieure zusammenkommen genau an diese Schnittstellen zu arbeiten um am Ende etwas zu schaffen was eben den Ärzten hilft den Patienten zu helfen.
00:03:41: Seitdem ich ein junger Buch bin, habe angefangen Medizinische Informatik zu studieren.
00:03:47: Später medizinische Physik noch studiert und in allen Bereichen wo man sozusagen diese Schnittstelle findet reingeschnuppert, angefangen von Herz-Catheter-Laboren mit Ultraschalsensoren die in Blutgefäße reingucken um Kalkablagerungen zu finden um dort sozusagen zu therapieren bis hinzu großen Systeme wie Röntgengeräte, MRT-Systeme.
00:04:13: Und jetzt bin ich tatsächlich bei einem kleinen Feld.
00:04:16: aber so ein Hightech miniaturisiertes Hightec-Feld kann man sagen nämlich bei der Firma Prezises wo ich die Entwicklung leite und da geht es um Hirnschrittmacher also um aktive medizinische Implantate.
00:04:31: Ja, also total spannend und wahrscheinlich geht es dem einen oder anderen höherer wie mir.
00:04:37: Ich bin jetzt ja bei Leiber kein Implantat-Experte und schon gar keinen Hirnschrittmacherexpert.
00:04:43: Kannst du uns mal da so ein bisschen abholen wenn wir über Implantate erst einmal generell reden?
00:04:48: Was ist sozusagen dieses Feld?
00:04:51: worum geht das da?
00:04:52: Und dann im zweiten Schritt was sein Hirnsschrittmachers?
00:04:57: Also ganz klassisch könnte man nach Lehrbuch vorgehen und dann wird man erst mal unterscheiden zwischen passiven Implantaten und aktiven Implan-Taten.
00:05:05: Passiv wäre erstmal alles, was sozusagen keine Energiequelle hat, was nicht im Aktiv ist.
00:05:10: Es wären so z.B.
00:05:11: Hüftgelenke oder Prothesen.
00:05:14: Gerade im Dentalbereich hat man auch oft Zahnimplantate zum Beispiel Auch spannend.
00:05:21: gerade die Themen Biokompatibilität sind da eben sehr wichtig weil man natürlich einfach im Körper ist und da keine Wechselwirkung, schlechte Wechselwirkung mit dem Körper haben möchte.
00:05:32: So das heißt diese Themen hat man bei aktiven Implantaten auch und on top muss man jetzt eben noch die Aktivität mit reinbringen.
00:05:39: Das heißt der ist meistens dann eine Technik dahinter in der Elektronik, die irgendwas aktiv unterstützt bei Herzschrittmachern zum Beispiel eben einfach drauf schaut dass der Rhythmus in Ordnung ist, dass es dazu keinen Architminen kommt.
00:05:53: Es kennen viele eben Herzschrittmacher.
00:05:55: Und jetzt im Bereich Neurologie, das ist relativ neu kann man eigentlich sagen.
00:06:00: Gerade im Bereich neurologische Erkrankungen des Gehirns wo ich mich aktuell tummelle da sprechen wir gerne von Hirnschritt machen aber das ist sozusagen so eine Art Vereinfachung könnte man sagen.
00:06:17: Da sind die Wechselwirkungen viel komplexer und vielleicht können wir sozusagen nach und nach ein bisschen eintauchen was man da eigentlich machen kann welche Höhnerkrankungen es gibt und wie man denen dann mit der Technik helfen kann.
00:06:30: Ja, also das heißt aber im Endeffekt ist es quasi ein kleines technisches Gerät dass ich eben in meinem Körper quasi habe und das im Körper sozusagen mir hilft etwas zu lösen oder so könnte man das vereinfacht gesagt
00:06:42: Das ist super beschrieben,
00:06:46: ja.
00:06:46: Also dann sozusagen das heißt was ihr habt?
00:06:48: Ihr habt da diesen Hirnschrittmacher und damit adressiert ihr wahrscheinlich Probleme oder Krankheiten.
00:06:55: Was ist das, was ihr damit jetzt im ersten Schritt angeht?
00:07:01: Easy, das steht für ein ganz kompliziertes Akronym.
00:07:05: Epikraniale Applikationen von Stimulations-Elektroden in der Epilepsie.
00:07:09: So versuch es einmal einzudämmen!
00:07:13: Weil das Epikrandial ist tatsächlich das Wichtige in unserem Fall.
00:07:18: Das bedeutet hier geht's darum dass man auf dem Kranium sitzt also auf dem Hirnknochen... Auf dem Hirnschädel sozusagen und unter der Haut.
00:07:28: Das Besondere bei uns ist, dass wir nicht sozusagen das Gehirn oder kritische neurologische Gewebe berühren überhaupt sondern eben auf dem Knochen sitzen und damit erstmal Implantationsrisiken oder überhaupt Risiken für den Patienten stark reduzieren.
00:07:45: Wie kann man sich das vorstellen?
00:07:46: Es ist so eine sehr dünne Elektrode die ist kleiner als ein Millimeter in der Dicke und liegt dann eben auf einem Knochern sehr spezifisch in einem ganz besonderen Ort, wo es hin soll.
00:07:59: Da können wir gleich nochmal reinschauen und gibt dann Stimulationspulse also elektrische Pulse ab durch den Knochen an den Cortex als Anzgehörigen um dort therapeutisch wirksam zu sein.
00:08:14: Das heißt also quasi von durch dieses kleine Gerät kommen diese elektrischen Impulse und unterstützen das Gehirn sozusagen wahrscheinlich irgendwie indirekt in seiner Arbeit, oder wie muss ich mir das?
00:08:27: Oder vermeiden ja eigentlich dann Störungen.
00:08:30: Super beschrieben würde ich sagen!
00:08:32: Also jetzt ist es so... Ich habe schon gesagt dass es ein relativ neues Feld,
00:08:36: d.h.,
00:08:37: die Kollegen, die Neurologen und Epileptologen können das viel besser und in der Tiefe auch beleuchten.
00:08:44: Aber an sich ist es so, wir sagen, wir therapieren Epilepsien aber es gibt eben keine einzellene Epilepsy sozusagen sondern es gibt ganz viele verschiedene Derivate, ganz viele verschiedenen Varianten und letztendlich hat jeder Patient sozusagen seine eigene ganz spezifische Epilepsee.
00:09:03: Und das ist erstmal eine Störung, eine Aktivitätsstörung.
00:09:08: Oft ist es eine Überempfindlichkeit, das heißt Feuerneuron plötzlich über empfindlich in großen Mengen oder synchronisieren sich sozusagen in so Eskalations Loops und dann gibt's eben dieses Gewitter im Gehirn.
00:09:24: Und das läuft sozusagen aus dem Ufer.
00:09:27: Das heißt man sieht die Symptome und es können Anfälle sein mit chronisch, tonisch-kronischen Muskelzukungen bis hin aber auch zu anfällen die oft gar nicht von der Außenwelt wahrgenommen werden.
00:09:41: Also genannte Absenzen.
00:09:42: das heißt die Patienten haben dann einfach Wahrnehmungsstörungen oder eben Bewusstseinstörung und Defizite.
00:09:51: so wie kann man da jetzt agieren mit diesem Blumstrauß an verschiedenen Problemstellungen?
00:09:56: Das ist tatsächlich sehr schwierig Und da passiert auch sehr viel.
00:10:01: also da entstehen eigentlich täglich noch neue Ideen und neue Ansätze.
00:10:06: Im Moment in unserem Easy-System haben wir drei Ansätze, die zum Einsatz kommen.
00:10:11: Das eine ist, wir applizieren eine sogenannte Hochfrequenzstimulation.
00:10:16: D.h.,
00:10:17: die elektrischen Pulse, die da gegeben werden, sind erst mal von der Natur aus höher frequent im Bereich hundert Hertz.
00:10:25: Und diese haben eine anfallsunterbrechende Auswirkung d.h.. Die führen letztendlich am Ende bei Neuron dazu, dass die in ihrer Feuerfrequenz sozusagen inhibitiert werden und damit eine Anfallsausbreitung verhindert wird.
00:10:43: Und das sehen wir auch als Evident sozusagen in einzelnen Patienten, die das selbst sozusagen kontrolliert auch applizieren können.
00:10:54: Das heißt bei uns Patient-controlled Neurostimulation,
00:10:57: d.h.,
00:10:57: die Patienten, Wenn Sie schon merken, oh da ist eine Aura.
00:11:01: Also ich spüre... Da passiert schon was, da könnte etwas jetzt aus dem Ruder laufen dann können die per Knopfdruck eben so eine Stimulation sich setzen, so ein Bolus setzen und viele berichten eben das dann die Anfallausbreitung gestoppt wird und es nicht zu einem Anfall kommt.
00:11:19: Das ist sozusagen der eine Mechanismus mit einem anderen Ansatz zu tun, das wir DLS nennen für DC-Like Stimulation.
00:11:29: Das heißt hier geht es um eher sehr niedervrequente Pulsgebungen und die Idee dahinter ist, dass man dem Gehirn hilft sich sozusagen umzubauen.
00:11:44: Man weiß, dass Neuronen und das Gehirnen per se sehr plastisch sind.
00:11:51: Das heißt, sie sind permanent in Wechselwirkungen und Umbau-Phänomene.
00:11:56: Es hat sich verändert eigentlich die Sichtweise.
00:11:58: man glaubte früher Neuronen können nicht neu entstehen, können sich nicht ändern.
00:12:02: mittlerweile hat sich das geändert.
00:12:04: ich glaube vor einigen Monaten hat es MIT im Wahnsinn Bilder gezeigt wie man bei erwachsenen Menschen bei älteren Menschen eben sieht wie neue Neuron tatsächlich im Gehirn wachsen und entstehen so dass heißt dort zu helfen, dass das Gehirn sich umbaut.
00:12:21: Um grundsätzlich einfach robuster zu sein und ja einfach weniger sozusagen in solchen epileptischen Gewitter-Situationen überhaupt zu kommen damit gar keine Unterbrechungen mehr nötig
00:12:33: sind.".
00:12:34: Und sozusagen, dass Ganze funktioniert ja weil ihr ein Hightechgerät habt?
00:12:43: dass diese Stimulation möglich war.
00:12:44: Wahrscheinlich technisch wäre, das weiß ich nicht vor, musst du einschätzen, vor zehn, fünfzehn Jahren oder so wahrscheinlich noch gar nicht machbar gewesen.
00:12:50: was ihr da heute tut?
00:12:53: Ja, das kann man schon sagen.
00:12:54: also zum einen spielt da sozusagen die Elektronikminiaturisierung halt eine riesige Rolle.
00:13:00: Das heißt ja wir sehen einfach Chips immer kleiner und effizienter werden.
00:13:07: dann ist es ebenso wenn man in der Implantatswelt dann baut man eben so einen Implantatsgenerator, das heißt so ein Pulsgenerator in den Körper ein und dann muss der erst mal eine Weile halten.
00:13:21: Das ist erstmal ein Eingriff
00:13:23: d.h.,
00:13:24: man muss da eben durch ne OP durch und dann mußt es nutzen.
00:13:29: Risikoverhältnis im Stimmen.
00:13:32: Dinge mache eben, wenn ich elektrische Pulse gebe dann muss sich sozusagen immer aus dieser Batterie von diesem Pulsgenerator.
00:13:38: Muss sich immer Ladung ziehen und die Batterie wird immer schwächer.
00:13:42: das heißt man hat da immer so den Trade auf.
00:13:44: okay wie viel therapiere ich eigentlich mit pulsen?
00:13:47: weil werden die Batterien nach zwei Wochen leer ist und der Patient wieder in OP mußt dann ist eben das nutzen Risiko genau richtig.
00:13:57: du hast jetzt aber gefragt war das möglich?
00:13:59: also es gibt schon Es gibt schon sehr lange Herzschrittmacher und es gibt auch schon erste Hirnschrittmachers schon, sehr lange.
00:14:06: Aber so dieser Wandel, dass die sozusagen immer stärker werden und auch immer smarter werden?
00:14:13: Und ich glaube darüber wollen wir ja auch reden.
00:14:15: also wie kann man jetzt sozusagen von den Stupiden gib einfach Pulse ab wegkommen und sozusagen intelligenter werden?
00:14:23: das ist ein sehr neuer Trend und da gibt's eigentlich auch kaum noch Geräte im Markt.
00:14:27: Wir als Präzises haben unser Gerät Auch erst seit zwei tausend dreieinzwanzig CE gezeichnet im Markt.
00:14:34: Also das ist noch gar nicht so lange hier
00:14:35: drei Jahre, also sehr neu.
00:14:38: jetzt bevor wir lassen es gleich auf dieses Smart Thema gehen.
00:14:42: aber bevor wir da nochmal gehen du hast ja schon dieses Thema Energieeffizienz angesprochen dass einfach wichtig ist weil ich eben anders als bei den nicht dem dem ferngesteuerten Auto meines meiner Kinder da kann ich ja die Batterien wechseln schadet niemand.
00:14:54: den Luxus habe ich ja nicht wenn ich implantiert bin Da gibt es ja auch noch diese Dimension, dass ich brauche gewisse Computing-Power.
00:15:02: Und das ist ja dieses Edge-Computing an der Stelle wo's passieren muss.
00:15:05: Kannst du uns da nochmal zwei drei Worte des Hintergrunds sagen?
00:15:07: Du hast es schon so ein bisschen angedeutet.
00:15:09: aber wenn wir hier über den Edge-Computing Architektur quasi haben beziehungsweise im Menschen reden wie muss ich mir das irgendwie vorstellen?
00:15:17: vereinfacht gesprochen
00:15:19: Ja im Prinzip hast du es schon gesagt also das A und O dass man einfach wirklich stromsparend agiert, wenn man dann in so einem aktiven Implantat ist.
00:15:28: So und das ist jetzt bei unserem jetzigen Implantant was eben schon im Markt ist da gibt es eben Mikroprozessoren beispielsweise.
00:15:34: die müssen eben auch schon Dinge rechnen sie müssen wissen wann Pulse abgegeben werden die müssen Kommunikation mit der Außenwelt kontrollieren steuern das Gerät überwachen sich permanent selbst testen so das heißt man hat ganz viele Aktivitäten Und die müssen nun wirklich so optimiert werden, dass sie halt fast gar keinen Strom sozusagen verbrauchen.
00:15:56: Wenn wir jetzt darüber reden wie kann man sowas noch intelligenter machen und wir über zum Beispiel eben HAA reden also das heißt KI aber nicht in Cloud- und Hochleistungsrechenzentren sondern eben so kleinen Mikrokontrollern verpackt in einem Implantat drin dann müssen energieeffizient sein und man kann natürlich auch nicht alles mögliche mit den rechnen weil dafür sind ja einfach viel zu klein.
00:16:24: also man muss wirklich hören schmalz reinstecken.
00:16:27: Und sozusagen sich ganz genau fokussieren auf dem anwendungsbereich und die Daten die man sozusagen verrechnen möchte.
00:16:35: aber das heißt am ende des tages ist schon so mein verständnis ganz naiv gesprochen.
00:16:39: da ist ein computer der es halt sehr klein der er ist sehr energie effizient.
00:16:43: deswegen kann denn nur bestimmte dinge tun, die in denen er total optimiert sein muss.
00:16:48: Aber er ist eben doch ein Minicomputer der da in meinem Körper ist und der in eurem Anwendungsfall jetzt hilft mit meiner Epilepsie entweder wie du gesagt hast im Beispiel des Anfalls oder um mir langfristig zu helfen mich darunter stützt.
00:17:02: das ist schon die richtige Vorstellung, die ich eben habe.
00:17:04: Das ist absolute richtige Vorstellungen.
00:17:06: also oft kann man sozusagen auch mehrere solche Minicompierter dann haben den miteinander reden.
00:17:12: das sind dann komplizierte Architekturen.
00:17:14: aber es erstmal ein Minicomputer ganz, ganz stark getuned und empfindet einen Einsatz im Körper.
00:17:20: Optimiert ja!
00:17:21: Jetzt lass uns mal sozusagen eins tiefer gehen bei diesem Thema.
00:17:24: wo geht da auch so ein bisschen vielleicht die Reise hängen?
00:17:27: Und jetzt wird ja überall über KI geredet.
00:17:31: Das ist auch bei euch ein Thema und dieses smart machen ist wahrscheinlich nicht nur KI.
00:17:35: aber kannst du so ein bissel erklären was ihr da macht wie ihr Dinge wie KI an der Stelle nutzt und was das für Potenziale einfach bringt.
00:17:43: Ja absolut also.
00:17:44: ich finde Gerade in der Medizin ist KI einfach per se wirklich, das kann sozusagen einfach unglaublich manikfaltig zum Einsatz kommen.
00:17:53: Auch in unserem Fall ist es jetzt so, dass es nicht nur im Implantat sondern außerhalb auch schon ganz viele Anwendungsbereiche gibt.
00:18:00: Das heißt wenn's jetzt darum geht ich habe ja erzählt, dass eben in unseren Fall wir unsere Elektrode an einen ganz besonderen Ort positionieren nämlich an einem Ort den wir Fokus nennen.
00:18:14: entsteht die epileptische Aktivität und wir wollen genau dort ansetzen.
00:18:19: Und gerade bei dieser Planung, bei der chirurgischen Planung also eben wie man sozusagen das Ganze vorbereitet, wie die Elektrode an die richtige Stelle kommt wo tatsächlich die richtige stelle ist dann muss man haufenweise Daten erst mal außerhalb des Implantats schon angucken.
00:18:36: Also da gibt es ganz viel Bildmaterial, was zum Einsatz kommt aus der Diagnostik und aus dem MRT.
00:18:43: Dann gibt es in der Neurologie arbeitet man eben mit der Messung von Hirnwellen also mit EG-Daten so ein.
00:18:52: All das kann sozusagen außerhalb eben nicht Mikrocomputern sondern großen Rechenzentren verarbeitet werden um zu finden wo eigentlich der ideale Anwendungsort ist.
00:19:05: So jetzt die Außenwelt Und vielleicht sollte ich noch ganz kurz sagen, warum das eben so naheliegend ist.
00:19:14: Dass die KI zum Einsatz kommt und es liegt daran, dass die KI so gut ist, Muster zu finden.
00:19:19: Und Muster kann man sehr gut in Bilddaten empfinden daher bei der chirurgischen Planung des Bildmaterial aber auch grundsätzlich im Sensordaten oder zeitlich aufgenommenen Daten also eben auch in EEG-Daten.
00:19:36: So und jetzt, wie kriegt man den Sprung sozusagen in das Implantat rein?
00:19:41: Der erste Trick ist dass wir die Elektroden, mit denen wir eben therapieren, nicht nur in diesem therapeutischen Modus nutzen sondern auch gleichzeitig als Sensor nutzen.
00:19:56: Man könnte sagen als so ein Hörmechanismus.
00:19:59: Das heißt wir lauschen sozusagen auf dem Knochen liegend und schauen uns sozusagen EEG-Daten, also Hirnwellen an.
00:20:10: Wir lauschen und schauen, gibt es da irgendeine reguläre Aktivität?
00:20:14: Und so ein KI-Algorithmus ist halt unglaublich gut völlig patientenindividuell diesen Punkt zu finden wo das Gewitter beginnt und wo das Anomal wird und die Hirnaktivität sozusagen anfängt untypisch zu werden.
00:20:33: Und das kann eben dann verwendet werden, um spezifisch in diesem Moment einen therapeutischen Puls zu verwenden.
00:20:40: Ich hoffe ich konnte es noch ein bisschen mehr bringen als der Ansatz ist.
00:20:44: Das heißt ihr nutzt wirklich sozusagen dass das hier weg kommt von einem... Also ein Herzschrittmacher ist ja etwas, was einfach ganz regelmäßig sendet und ganz stupide sozusagen.
00:20:54: Und das ist dann wirklich Intelligenz in Anführungszeichen wie eine einfache Form aber es ist eine Intelligenzen verbaut die quasi aus einem Einputz-Signal und dann mit entsprechender Rechenleistung entscheidet mache ich was oder mache nicht so.
00:21:07: Absolut also wie gesagt erst mal rein in der Mustererkennung dass sozusagen die erste Phase.
00:21:13: Dann was wir dann eben drauf ansetzen schimpft sich responsive Stimulation.
00:21:20: Das heißt immer, dass man sozusagen diesen Moment findet und dann eine Stimulation als Antwort triggern kann.
00:21:27: Eine passende
00:21:27: Antwort eigentlich?
00:21:28: Also nicht nur irgendeine Antwort sondern eine passende antwort zu sagen oder?
00:21:32: Ja und wenn es jetzt darum geht die noch passender zu machen, dann ist mal einig schon in der Regelungstechnik kann man sagen das heißt Dann ist man wirklich im geschlossenen Regelkreisen also closed loop Systeme.
00:21:45: Das ist dann schon die Steigerung und da geht die Reise hin, aber da sind wir noch nicht.
00:21:50: weil eben man muss sozusagen erstmal ganz gut verstehen wie wieder die Mechanismen sind also welche Biomarker ganz konkret als Sensor dienen und wie man diese Anpassung vornehmt.
00:22:02: Also das ist ja dann zum Beispiel nicht nur Amplitude und Frequenz sondern vielleicht auch wirklich einfach eine mehr dimensionale Überlagerungen von vielen Stimulationseigenschaften, verschiedenen Frequenzen und da muss man sozusagen erst mal noch aus der Grundlagen Medizin noch erst mehr verstehen.
00:22:22: Aber wenn man solche Systeme hat die erstmal das aufzeichnen können und grundsätzlich in der Lage sind dann kann man überhaupt auch erst einmal die Forschung dahin bringen dass es da weitergeht weil im Moment gibt's einfach keine Systeme die permanent also vierundzwanzig Stunden, zweiundzwantzig sieben überhaupt so ein Lauschen ermöglichen dann diese Daten überhaupt sozusagen auswerten können, um dann überhaupt so ein Biomarker zu finden.
00:22:50: Also das ist sozusagen auch wahrscheinlich ein Katalysator für die Biomakerforschung
00:22:55: Und das heißt aber, dass es irgendwie sozusagen... Das sind wir genau bei dem was ich ja eingangs gesagt habe.
00:23:00: Da kommen jetzt einfach auch Möglichkeiten technischer Natur so zusammen, dass da Fortschritte im Medizinbereich kommen können die vielleicht noch vor zehn, fünfzehn Jahren undenkbar gewesen wären.
00:23:13: Absolut!
00:23:14: Und da gehört's auch immer dazu ein bisschen mutig sozusagen zu sein und nicht nur eben neue Wege zu gehen.
00:23:21: also präzises ist.
00:23:22: er hat ihm gezeigt dass dieser Ansatz, das man über den Knochen arbeiten kann.
00:23:29: Damit so, dass man den Patienten nicht gefährdet durch Komplikationen die eben bei einer Wechselwirkung direkt zum Beispiel im Gehirn agiert.
00:23:38: also da gibt es auch Ansätze die sogenannte Tiefenhirnstimulation Da hat man seine Elektronen direkt dem Gehirnen Die werden relativ marzialisch ins Gehirne wirklich reingelegt.
00:23:51: Also dass man mit solchen Mit mit so einem neu denken tatsächlich erfolgreich sein kann.
00:23:56: und dazu gehört aber auch, dass man ein bisschen weitblick hat das heißt Auch schon Dinge vorbereitet die vielleicht jetzt nicht möglich sind Aber eben vielleicht in zwei drei Jahren
00:24:07: Wenn du so ein bisschen du bist hier schon länger in dem Feld ja wenn Du so ein bißchen Jetzt schaust was da in den letzten fünf oder zehn jahren Passiert ist was waren aus deiner sich zu Die großen innovationen die neues möglich gemacht haben gibt es also ein paar dinge die besonders raus Vorspringen, wenn es rund um Implantate geht.
00:24:28: Boah das ist eine gute Frage!
00:24:31: Tatsächlich muss ich sagen also die Implantatswelt ist unglaublich träge.
00:24:37: Also... Ich kenne das sozusagen selber weniger weil ich jetzt nicht die letzten sechsundzwanzig Jahre ausschließlich mit der Implantat zu tun hatte.
00:24:47: aber wenn ich mir das so angucke dann sehe das gerade vor allem also große Firmen, da gibt es ja so Giganten wie Metronik, Boston Scientific.
00:24:56: Das sind die sozusagen einfach schon.
00:24:59: was das Thema Herzschrittmacher oder DBS Stimulation, also Tiefe Höhrenstimmung angeht?
00:25:03: Die sind da schon so lange mit drin.
00:25:05: Die haben Entwicklungszyklen von von zwanzig Jahren ungefähr.
00:25:09: Das heißt wenn sie eine Idee haben dann brauchen wir zwanzich Jahre bis die mal eine CE-Kernzeichnung haben.
00:25:16: Also das wandelt sich tatsächlich und präzise ist, zum Beispiel hat ungefähr fünf bis sechs Jahre gebraucht von der Idee bis zur ersten CE-Könzeichnung.
00:25:27: Das heißt man sieht da ist der Wandel, er kommt erst und die richtigen Innovationen entstehen erst.
00:25:33: also die gibt es tatsächlich noch nicht draußen auf der Straße zu finden.
00:25:37: Aber wenn du so ein bisschen nach vorne schaust ist so dieses was ja in vielen anderen Branchen Dinge erst möglich gemacht habt sind ja einfach zb diese Chips die wesentlich weniger Ressourcen verbrauchen.
00:25:47: Ja also dieses was Wenn man ein bisschen technisch tiefer geht, muss noch all die Dinge.
00:25:52: Diese Hochleistungsships mit extrem niedrigem Energieverbrauch möglich gemacht haben – die Innovation auf der Batteriesseite und auch alternative Energiequellen, die es ja gibt ist das auch ein Thema wo du sagst, dass wird das auch treiben wenn denn die Geschwindigkeit für die Innovation richtig ist?
00:26:10: Absolut.
00:26:11: Jetzt müssen wir natürlich gucken, ja also was sind wirklich die Treiber?
00:26:15: Also natürlich kennt jeder sozusagen die in den Medien ganz um sich schlagenden Elon Masks mit Neuverlink und so weiter wenn du darauf hinausläufst das sind also das sind mit Sicherheit Treiber aber die werden auch noch einen weiten Weg haben bis sie tatsächlich als Medizinprodukt wirklich nutzbar sind.
00:26:34: weil also gerade so Themen wie Beständigkeit, Stabilität, Wechselwirkung also Biokompatibilität.
00:26:41: Das sind Themen die da halt noch nicht wirklich sauber beantwortet sind.
00:26:45: und wenn man eine Elektrode hat, die nach ich sage jetzt mal paar Wochen eben einfach zerfällt weil sie vom Körper absorbiert wird dann taugt ihr halt nicht für eine Langzeittherapie so.
00:26:56: das heißt da muss man erstmal genau hingucken.
00:26:59: dieser Punkt wird aber sich nähern dass eben solche Ich sage jetzt mal wirklich solche krassen Innovationstreiber aber auch irgendwann den Weg finden und sozusagen robust ein gewisses Robustheitsgrad finden, um wirklich Medizinprodukte zu werden.
00:27:16: Die anderen Sachen die du gerade angesprochen hast also eben Batterien, aber auch Chips das sind tatsächlich eben ich sag jetzt mal architektonische Bausteine, die halt natürlich wichtig sind.
00:27:29: Die müssen einen Wandel gesehen haben, damit man sozusagen den Wandel mitmachen kann um in den Körper zu kommen.
00:27:34: Jetzt ist es leider so dass der Implantatsmarkt an sich ein relativ kleiner Markt ist.
00:27:41: also er ist jetzt nicht so groß wie die Automobilbranche oder wie die Consumer Electronic Branche.
00:27:50: das heißt Es ist erstmal sehr sehr sehr teuer und aufwendig sozusagen individuelle eigene chips da zu machen oder eigene batterien zu entwickeln, so das heißt.
00:28:01: Die frage ist kann man also irgendwo drauf hüpfen?
00:28:03: Und jetzt gibt es tatsächlich eine interessante wechselwirkung nämlich man sieht dass grad in der consumer elektronik also bei handys halt batterien auf der einen Seite aber auch Mikro elektronik ein unglaublichen sprung gemacht haben.
00:28:17: Also wenn wir uns jetzt die händes angucken, die halten halt einfach unglaublich lang im vergleich zuvor zehn jahren was für ein faktor das ist und natürlich da sind ja jetzt computer drin Die auch schon extrem energiesparsam sind weil sie eben in händen sind aber auch unglaubliche leistungsweg Und da können wir tatsächlich sehr profitieren.
00:28:39: und wenn ich mir das anschaue dann muss ich sagen Vieles, was in der Medizintechnik, in die Implantatswelt sozusagen reinkommt, stammt ursprünglich aus Ideen.
00:28:51: Aus Ideen, die sozusagen aus der Handywelt.
00:28:54: Komm.
00:28:55: Das ist ein bisschen so, dass wie in meiner Kindheit hat mein Vater immer in den nachtzigern erzählt zu er die Innovationen gibt es nur weil irgendwie die Mensch halt zum Mond geflogen ist vor dreißig Jahren.
00:29:05: und genauso sagst du sozusagen gibts eine Querbefeuerung von Innovationen die ursprünglich woanders waren aber jetzt sozusagen in der zweiten oder dritt Verwertung dann auch für euch in eurem Feld was ermöglichen.
00:29:16: Genau
00:29:17: also im Prinzip kann man die ganz gut auch schon verwenden.
00:29:21: nur der Crux So ein Medizinprodukt, ich sage das immer so zwischen drin.
00:29:25: Aber die Anforderungen an so ein Medizinprodukt sind halt gewaltig.
00:29:29: Das merkt man wenn man eben zwanzig Jahre Entwicklungszeit hat.
00:29:31: Das heißt es muss einfach unglaublich sicher sein.
00:29:35: also das muss komplett auf Sicherheit ausgelegt sein und auch Funktionalität Und da muss man dann schon sich auch eben anstrengen.
00:29:42: Also wenn man jetzt sagen wir mal so einen Chip verwendet der eben sonst nur in Handys drin ist Da muss man sich schon richtig gut überlegen, wie kann man sozusagen drumherum die Elektronik gestalten?
00:29:53: Dass absolut sichergestellt ist.
00:29:55: Dass eben hier nichts schiefgeht und die Patientensicherheit einfach an oberster Stelle immer erfüllt ist.
00:30:02: Sia-Marc vielen Dank für diesen Einblick.
00:30:05: im Sinne der Zeit müssen wir glaube ich so ein bisschen zu einem, ich sag mal, Repub kommen.
00:30:09: aber ich hab das also ich habe wahnsinnig viel gelernt und hab das Gefühl sozusagen dieses Themengebiet so gut man das halt eine halbe Stunde kann.
00:30:16: So ein bisschen verstanden, wenn du so ein bisschen zurückwegst was wir heute gemacht haben?
00:30:21: Wir sind so ein bißchen eingestiegen worüber reden wir überhaupt im Plantat, Hirnschrittmacher usw.
00:30:26: und dann hast du uns sehr viel erklärt rund um wie funktioniert eigentlich Medizintechnik welche Innovationen bringt KI?
00:30:33: Wenn du das zu versuchst, noch mal rauszuarbeiten, was könnten so drei Dinge sein die man heute gelernt hat für unsere Hörerinnen und Hörern?
00:30:41: Was können so drei dinge zum merken Ja, oder mitnehmen sein.
00:30:44: Was was wäre das für dich?
00:30:46: Oder einfach sagst du, dass es für mich irgendwie ein spannender Aspekt, den man ja mal hinter Kopf behalten kann.
00:30:53: So, das ist jetzt eher herausfordernd.
00:30:55: Schauen wir mal, wie wir da anknüpfen können.
00:30:58: also ich würde sagen die erste Message, die einfach wirklich gültig ist, KI kann in der Medizin unglaublich helfen und es findet auch den Weg in Implantate weil's ein unglaublich gutes Tool ist, was Mustererkennung und Individualisierung angeht.
00:31:19: Und ich weiß nicht ob ich das so sagen darf oder ergänzen darf?
00:31:21: Ich glaube wir müssen aufhören die KI zu personifizieren und eben einfach akzeptieren dass es ein nützliches Werkzeug ist und das sozusagen an den richtigen Stellen zum Einsatz bringen.
00:31:32: Das wäre auf jeden Fall eine Key Message.
00:31:36: Dann würde ich vielleicht technisch so ein bisschen sagen, dass eben so ne KI Anwendungen in Im Plantaten eben nicht das gleiche ist, wie das was wir bei Large Language Models und unseren ganzen Chatbots und so weiter außerhalb im täglichen Gebrauch haben.
00:31:54: Also das sind andere Algorithmen.
00:31:56: Das sind sehr viel spezifischer die müssen sehr optimiert werden und es ist immer einfach das Feld der HAI Was so ein Nischenfeld ist aber vielleicht heute eben so ein bisschen dem einen oder anderen nähergekommen ist.
00:32:12: Dann würde ich sagen, das zu den zuvor genannten gehört immer so ein bisschen Mut dazu und ich möchte es auch ein bisschen aufrufen oder vielleicht inspirieren motivieren.
00:32:22: Ja man darf auch mal mutig sein neue Wege gehen sich was trauen weil es kann daraus tatsächlich oft etwas was einmaliges Schönes entstehen sowie eben in unserem Fall des Easy Systemen was jetzt Patienten helfen kann Ihre Epilepsie im Griff zu kriegen, manche Sinnen sind tatsächlich sogar schon anfallsfrei.
00:32:44: Cool was das für ein schönes positives drittes Learning wo du mir natürlich auch zum Herzen sprichst weil ich glaube dass gilt auch jenseits des Medizinthemas für ganz viele Innovationen wo so viel möglich ist wenn man es nur wagt.
00:32:58: hast Du zum Abschluss von unsere Hörerinnen und Hörern eventuell noch eine Empfehlung für einen Buch oder Podcast etwas zum weiterlesen oder weiter hören?
00:33:07: Ja, das passt eigentlich ganz gut.
00:33:08: Wenn ich jetzt die letzte Idee einfach weiterspinne und... Das ist jetzt so ein relativ altes Buch was ich einfach bei mir immer stehen habe.
00:33:19: Das nennt sich Fast Innovation von Michael George ist es.
00:33:24: Und das ist so eine Art Compendium, so einen Prinzipienbuch wie man eben einfach Innovationen sozusagen pusht um dir auch erfolgreich zu bekommen Und da spielt tatsächlich eben dieses Mutig sein auch eine große Rolle.
00:33:41: Ja, vielen Dank liebe Hörer und liebe Hürre!
00:33:44: Wir werden natürlich in den Show Notes den Link zu diesem Buch für Sie setzen wie immer falls sie ein bisschen Anregung und vielleicht auch Methodik brauchen um mutig zu sein und auch dem Link zu dir Siamak und deiner Arbeit bei Precisis.
00:34:00: und jetzt bleibt mir nur zu sagen danke Ja, sehr leereich ein Einblick und viele spannende Aspekte über die du uns heute was erzählt hast.
00:34:10: Danke für deine Zeit!
00:34:11: Ich sage herzlich danke, war mir eine Freude.
00:34:14: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:34:16: Wenn Ihnen diese Folge von Digital for Leaders gefallen hat empfehlen Sie den Podcast gerne weiter teilen sie ihn auf Social Media oder hinterlassen sie eine Bewertung.
00:34:25: Um immer auf dem Laufenden zu bleiben folgen sie Jan Weirer und University for Industry.
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